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Friede für Tier & Mensch

Unser Programm hatte eine unerwartete, daher die extreme Verspätung – jetzt ist es fertig.
Am Samstag, dem 12. September, spielen für dich bei uns am Volkertmarkt:

ab 15:00 Uhr:  Scheibalgspü

  rockige Wiener Gschichtn

ab 16:45 Uhr:  Johann Stojka

  Funk aus Meisterhand

ab 18:30 Uhr:  Harry, Phil & Eliza

—  aus der Qualitätspop-Geschichte

Zum Motto

Am 12. 9. häufen sich Änlässe für Gedanken, wie sich ein friedlich(er)es Miteinander vor allem unter Menschen, aber auch darüber hinaus, gestalten lässt.

Die oft unangenehmen Nachrichten ersparen uns das nicht. Sonst nehmen wir ja tatenlos hin, dass uns andere unfreundliche, sozialfeindliche oder sonst nachteilige Bedingungen aufzwingen.

Und es zahlt sich aus: wer wirklich sucht, findet ganz ohne naive Blauäugigkeit immer wieder solide Gründe für Hoffunung. Und für Wege, sich selbst zu beteiligen, fürs Gemeinwohl einzusetzen. Mit Erfolgserlebnissen, die stärker wirken als zumindest medizinisch fragwürdigere Kuren oder teure Fantasie-Kurse.

Das gilt auch für viele der wenig erfreulichen Anlässe. So ist es beeindruckend, mit wieviel Fantasie nicht wenige Menschen im Nahen Osten ohren Alltag einer Grenzen überwindenden Offenheit widmen.

Ein Highlight hat sich über Cartoons ergeben. Es gibt zwei schon lange in der jeweiligen Bevölkerungsgruppe legendäre Figuren, vielleicht ähnlich wie Tim & Struppi, Dennis the Menace oder Bart Simpson: der jüdisch-iraelische heißt Srulik, der palästinensiche Handala (ja, leider noch keine vergleichbar bekannten weiblichen Charaktere). Also haben …

… sich ein paar Menschen aus Streetart- und Comic-Szene mit Farbsprühdosen auf Fassaden und Garagentoren beide zusammengebracht:

Da stehen die zwei jetzt, freundschaftlich je einen Arm um die Schulten des anderen, mit dem Rücken zu uns, und betrachten die Welt. Die Vermutung liegt nahe, dass sie warten, was denn wir tun werden, statt uns abzuwenden oder nur unentschlossen zuzuschauen … ☮☮☮

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Anmerkung zu den Faröer-Inseln: die Delphin-Schlachtung dort geht tatsächlich brutal vor sich. Diese untragbare „Tradition“ sollte uns aber nicht verleiten, uns die dortige Bevölkerung als hoffnungslos barbarisch vorzustellen. Lernprozesse können zäher sein, als sich das Außenstehende vorstellen können. Beweise? Das sehr langsame Erlernen von Demokratie (und das zeitweise Verlernen) auch in äußerst fortschrittlichen Gegenden, die lange Geschichte der Abkehr vom Stierkampf in Spanien (und die Nachwehen in Pamplona), das unsägliche Jojo-Spiel um den Walfang des sonst vielfach äußerst zukunftsorientierten Japan, die mühsame Entwicklungen von sozialer Sicherheit, Menschenrechten (Gleichstellung, Kinderrechte, LBTIQ+), Umweltschutz und Tierrechten, unsere eigene jüngere Geschichte. Also empfehlen sich förderlich aktive Beharrlichkeit und sehr gut begründete Hoffnung.

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